Rassebeschreibung Olde English Bulldogge

Die Olde English Bulldogge ist ein mittelgroßer Hund (42-50 cm). Die OEB ist sehr athletisch und auch sehr beweglich. Bei entsprechendem Training (Hunde dieser Rasse sind erst ab frühestens 15-17 Monate körperlich belastbar) sind sie sehr ausdauernd und sportlich. Es gibt aber auch Hunde, die nicht so bewegungsfreudig und eher faul sind.  Atemprobleme wie sie die moderne englische Bulldogge hat, gibt es bei dieser Rasse mit fast 45-jähriger Rassegeschichte  nicht mehr. Die OEB ist ein anerkannter Rassehund und wird ausschließlich vom Olde English Bulldogge Kennel Club, United Kennel Club und in Europa vom OBCE (Olde Bulldogge Club Europe e.V.)  betreut. .

Die OEB ist ein kurzhaariger Hund ohne Unterwolle und daher sehr pflegeleicht, muß aber im Winter vor extremer Kälte geschützt werden.  Die feinen Falten am Kopf bedürfen nur minimaler Pflege, da sie nicht so fleischig sind wie bei den meisten Molossern. Die Nase ist auffällig groß mit weit offenen Nasenlöchern.

Die OEB ist eine denkende Rasse. Ihre Anpassungsfähigkeit und ihre Problemlösungsstrategien zeugen von hoher Intelligens. Es sind sehr sensible Hunde, die sich eng an ihre Besitzer und ihre Familie binden. Sie ist ein sehr freundlicher und friedvoller Hund allen Familienmitgliedern gegenüber und akzeptiert auch andere Haustiere und Katzen als Rudelmitglieder. Viele OEBs pflegen enge Freundschaften mit Katzen, wenn welche im gleichen Haushalt leben und wenn sie daran gewöhnt sind.

OEBs können territorial sein, aber das hängt von der individuellen Erziehung und vom Charakter des Hundes ab. Sie sind sehr sozial mit Artgenossen, wenn entsprechend sozialisiert und wenn Hundebegegnungen im ersten Jahre positiv verlaufen (das gilt jedoch für viele Hunde).

OEBs akzeptieren die meisten fremden Menschen ohne Probleme, sie können sogar sehr überschwänglich in ihren Begrüßungsritualen sein. Ihre Freundlichkeit resultiert jedoch aus ihrer komplexen Intelligenz und ihrer Selbstsicherheit. Sie können also sehr freundlich und sanft erscheinen, sind jedoch alles andere als subdominant. OEBs sind denkende Hunde und sie treffen Entscheidungen bezüglich Fremden, ihrer Umgebung und bestimmten Situationen einfach selbst.

Eine OEB ist instinktiv beschützerisch gegenüber der eigenen Familie, jedoch zeigt sich dieser Wesenszug erst frühestens ab ca. 16 Monaten, da sie Spätentwickler sind. OEBs lernen gerne und man kann ihnen alles mögliche beibringen und anerziehen. Sie sprechen sehr gut auf positive Verstärkung als Erziehungsmethode an und möchten gerne freundlich und respektvoll behandelt werden, mit liebevoller Konsequenz. Bei entsprechendem Umgang wird die OEB  ein freundlicher, selbstbewußter, verläßlicher und vertrauenswürdiger Partner sein. Auf derbe und unangemessen brutale Erziehungsmethoden spricht die OEB nicht an, damit würde man sie nur verstocken oder verunsichern und hätte keinen erzieherischen oder ausbilderischen Erfolg.  Eine falsch trainierte und mit Härte geführte Bulldogge wird unter Druck kein Selbstvertrauen aufbauen können und wird kein verläßlicher Partner mit gutem Urteilsvermögen in verschiedenen Situationen werden.

OEBs lieben es zu gefallen. Sie können allerdings auch stur sein und gewisse Dinge einfach mal nicht wollen, da greift dann die alte Bulldogregel: Sie müssen Ihre OEB davon überzeugen, daß das, was Sie gerade möchten, das sie tun soll auch das ist, was sie jetzt gerne tun möchte.

Die meisten Bullrassen sind extrem kinderliebe Hunde und da ist die OEB keine Ausnahme. Sie liebt Kinder, jedoch sollte kein Hund dieser Größe mit kleinen Kindern alleine gelassen werden, das ist eine eiserne Hundehalter Regel. Unter Aufsicht jedoch sind OEBs wunderbare Spielgefährten für Kinder und gehen sehr sanft mit diesen um. Da sie so verspielt sind, werden sie natürlich von Kindern auch sehr geliebt.

Der OEB ist ein absolut angenehmer Familien- und Begleithund. Für jegliche Arten der Mannarbeit ist er im Schutzhundesport nicht geeignet wegen seiner extremen Menschenfreundlichkeit. Diesen Wesenszug sollte man unter gar keinen Umständen untergraben durch falsches Training, wie es häufig in dieser Sparte des Hundesports geschieht. Obwohl er in den USA unter der Gruppe Working Dogs eingeordnet ist, bedeutet das nicht automatisch, daß er auch ein guter Schutzhund ist, denn es gibt alle möglichen Arten von Arbeit für Hunde, z.Bsp. Rettungshund, Behindertenbegleithund, Frisbeespieler,  Dogdancer, Fährtensucher, Mantrailer usw.  Wenn er hier in Europa in eine Gruppe eingeordnet würde, so wäre es die FCI Gruppe 2 – Molosser. Das wird auch mittelfristig so sein, da er eine volle UKC Anerkennung hat und der Rest ist nur eine Frage der Zeit.

Standard Original Olde English Bulldogge

(Das ist der offizielle UKC Standard für die Olde English Bulldogge, und man kann ganz genau nachlesen, daß Schwarz mit weiß eine anerkannte Farbe ist, jedoch schwarz mit Brand und alle Dilutes nicht.) Weiterhin gilt für USA die Besonderheit, daß man die Ruten kupieren darf, hier in Deutschland ist das verboten. Es steht aber auch ganz genau da, daß Hunde mit verkrüppelten Ruten und Korhenzieherruten und kurzen Ruten nicht erlaubt sind.

Guardian Dog Group

The goals and purposes of this breed standard include: to furnish guidelines for breeders who wish to maintain the quality of their breed and to improve it; to advance this breed to a state of similarity throughout the world; and to act as a guide for judges.
Breeders and judges have the responsibility to avoid any conditions or exaggerations that are detrimental to the health, welfare, essence and soundness of this breed, and must take the responsibility to see that these are not perpetuated.
Any departure from the following should be considered a fault, and the seriousness with which the fault should be regarded should be in exact proportion to its degree and its effect upon the health and welfare of the dog and on the dogs ability to perform its traditional work.
Absolute soundness and proper muscle tone is a must. Head properties should remain free of exaggeration so as to not compromise breathing and/or obstruct normal vision.
Breeders and judges are advised to always go for healthy and functional moderation, never for exaggeration.

History
Bulldogs were created for the English sport of bull baiting, practiced from approximately 1100 until 1835. By the middle of the 1800s, the sport was no longer legal, and the athletic bulldog quickly began to disappear. Because the bulldog was revived solely for the conformation venue, selective breeding for appearance severely compromised the health and lifespan of this once agile, athletic and happy breed.
In 1971 a breeding project began using a linebreeding scheme developed by Dr. Fechimer of Ohio State to rapidly achieve a purebred dog. The goal of this project was to return the bulldog to the appearance of the Regency-Period bulldog, now named the Olde English Bulldogge (OEB) to clearly differentiate the new breed from the modern English Bulldog.
Todays Olde English Bulldogge matches the looks of the bull baiting dog of the early 1800s. They are, first and foremost, excellent companions, while also possessing the drive, temperament and agility to perform in numerous working venues as well as being service dogs. The revival of a healthy dog with the longevity to live well into its teens is a primary goal.
The Olde English Bulldogge was recognized by the United Kennel Club on January 1, 2014.

General Appearance
The Olde English Bulldogge is a muscular, medium sized dog of great strength, and possessed of fluid, agile movement. He is well balanced and proportioned, while appearing capable of performing without any breathing restrictions in either heat or in cold.
Disqualifications: Unilateral or bilateral cryptorchid.
Characteristics
The disposition of the Olde English Bulldogge is confident, friendly and alert. An OEB should be an animated and expressive dog, both in and out of the show ring.
Fault: Shyness in a mature dog.
Disqualification: Viciousness or extreme shyness.
Head
Serious Faults: Excessive wrinkle, lack of pigment around eyes, nose or mouth.
SKULL
The skull is large and well-proportioned to the dogs muscular body and prominent shoulders. There is a defined furrow from the stop to the occiput.
Serious Faults: Narrow skull; domed forehead.
MUZZLE
The muzzle appears square, wide and deep, with definite layback. Distance from the tip of the nose to the stop does not exceed one-third of the distance from the tip of the nose to the occiput. Flews are semi-pendulous.
TEETH
Bite is undershot or reverse scissors. Lower jawbone is moderately curved from front to back. Broken, chipped or extracted teeth are not to be faulted. Exposed canine teeth are to be faulted.
Disqualifications: Wry jaw; overbite.
NOSE
Nostrils are wide, with a line running vertically between nostrils from the tip of nose down to the bottom of the upper lip. Nose is large and broad in relationship to the width of the muzzle. Nose color is black.
Serious Fault: Slit nostrils.
Disqualification: Any color nose other than black.
EYES
Eyes are medium in size and almond shaped. They are set wide and low, level with the top of the muzzle. Color is dark to light brown, with black pigmented eye rims.
Disqualifications: Any eye color other than brown; wall eyes; crossed eyes.
EARS
Ears are rose, button or tulip. Rose is preferred. They are set high, wide and to the back outer edge of the skull. The ears are small in size.
Neck
The neck is medium length, wide, and slightly arched. It is slightly smaller than the head at their junction, and widens to point of the shoulders. Loose from jaw to chest, forming a double dewlap.
Forequarters
Shoulders are broad, heavily muscled and have a separation between the shoulder blades. Moderate angulation of the shoulder blade, which should also be roughly equal in length to the upper foreleg.
ELBOWS
Elbows should be neither in nor out.
FORELEGS
Forelegs are of medium bone, set straight, with strong pasterns.
Body
Sturdy, powerful and slightly rectangular when viewed from the side. Chest is wide and deep, with a muscular brisket, and ribs well-sprung. There should be a distinct tuck between ribs and hindquarters. There is a dip behind the withers; topline rises over the loin with the appearance of a slight roach.
Faults: Narrow rib cage.
Hindquarters
Hind legs are well muscled and have the appearance of being slightly longer than the forelegs.
Viewed from the rear, the hind legs should be straight, parallel and set apart. Angulation is moderate.
Fault: Cow-hocked or bow-hocked.
Feet
Feet are strong and rounded, with well-arched toes.
Faults: Flat feet or splayed toes.
Tail
A full tail is preferred. The characteristic tail is often referred to as a crank or pump handle tail. Straight tails are also acceptable. The tail is set on as a natural extension of the topline, and tapers to a point. When the dog is relaxed, the tail is carried low and extends approximately to the hock. When the dog is moving, the tail is carried level with the back. When the dog is excited, the tail may be carried in a raised, upright position (challenge tail), but never curled over the back (gay tail). A docked tail is acceptable, but not preferred.
Faults: Tail curling 360 degrees or carried up over the back.
Disqualifications: Natural bob tail. Screw tail. Kinked tail (a tail with one or more sharp bends).
Coat
Coat is short, close and of medium density. It should be shiny, showing good health.
Faults: Fringe, feather or curl in the coat.
Color
Accepted color patterns include brindle, and solid colors, with or without white.
Brindle is defined as a fine streaked or striped effect or pattern of black or tan hairs with hairs of a lighter or darker background color. Shades of colors accepted include red brindle, fawn brindle, brown brindle, and grey brindle; either solid or pied.
Accepted solid colors include white, fawn, red or black; with or without white.
Disqualifications: Albinism. Blue, and black with rust/mahogany/tan trim.
Gait
At a trot, the gait is smooth, powerful, energetic and confident. A slight roll to the gait should not be faulted. Footfalls approach the centerline as trotting speed increases.
When viewed from the front or rear, the legs turn neither in nor out, nor do feet cross or interfere with each other. From the side, the front legs should reach out smoothly with no obvious pounding.
Height And Weight
Overall balance is never to be sacrificed in favor of size.
Dogs should be 60 to 80 pounds, and 17 to 20 inches at the withers. Bitches should be 50 to 70 pounds, and 16 to 19 inches at the withers.
Neither dog nor bitch appears fat. Measurements apply at age 2 or older. Weight of both dog and bitch should be proportionate to height.
Disqualifications
(A dog with a Disqualification must not be considered for placement in a conformation event, and must be reported to UKC.)
Unilateral or bilateral cryptorchid.
Viciousness or extreme shyness.
Albinism.
Wry jaw.
Overbite.
Any color nose other than black.
Any eye color other than brown.
Wall eyes.
Crossed eyes.
Natural bob tail.
Screw tail.
Kinked tail (a tail with one or more sharp bends)
Blue, and black with rust/mahogany/tan trim.
The docking of tails and cropping of ears in America is legal and remains a personal choice. However, as an international registry, the United Kennel Club is aware that the practices of cropping and docking have been forbidden in some countries. In light of these developments, the United Kennel Club feels that no dog in any UKC event, including conformation, shall be penalized for a full tail or natural ears.
Official UKC Breed Standard
Revised April 2, 2018
©Copyright 2013, United Kennel Club

Fehler:
Schädel wesentlich höher als breit. Extrem verkürzte Nase oder extrem lange Nase. Extrem tiefer oder nicht deutlich ausgeprägter Stop.

Fang
Der Fang ist sehr breit, würfelförmig; mit etwas aufgebogenem Unterkiefer. Der Vorbiß beträgt maximal 2,5 cm und läßt die Nase etwas zurückgesetzt erscheinen (layback). Die Lefzen sollen nicht zu lang sein, den Unterkiefer aber vollständig bedecken.

Gebiß
Vorbiß, maximal 2,5 cm. Untere Eckzähne weit auseinander stehend.  Sechs Incisivi unten zwischen den Eckzähnen, die nebeneinander in einer leicht gebogenen Linie stehen. Sechs Incisivi im Oberkiefer. Vollständiges Gebiß wird angestrebt. Das Fehlen der P1 gilt nicht als Fehler.

Disqualifikation: Schiefer Kiefer (wry mouth). Rückbiß, Scherengebiß.

Augen
Rund, Augenlider möglichst anliegend, idealerweise ist beim geradeaus blickenden Bulldog das Weiße des Augapfels nicht sichtbar.
Die Augen liegen in etwa auf der Höhe des Nasenschwamms und möglichst weit auseinander, ohne jedoch von vorn gesehen über den Umriß des Kopfes hinauszuragen.
Braune Augenfarbe.

Fehler: Ektropium, Entropium.

Nase
Große, runde Nasenlöcher. Nasenschwamm schwarz, mit deutlicher Mittelfurche.

Fehler:
Enge Nasenlöcher.

Ohren
Rosenohren bevorzugt, aber Knopfohr erlaubt. Die Ohren sind möglichst klein und die Haut dünn. Sie sind weit hinten und oben am Schädel angesetzt.

Fehler:
Stehohren

Hals
Kurz bis mittellang, kräftig, von lockerer Haut bedeckt; unten mit den beiden typischen Falten vom Unterkiefer zur Brust. Diese Wamme soll deutlich, aber nicht extrem entwickelt sein.

Brust
Breiter Brustkorb mit gut entwickelter Vorbrust. Die Breite der Brust wird von vorn gesehen noch betont durch die stark bemuskelten Schultern und Oberarme.

Vorderläufe
Die Schultern sind breit und gut bemuskelt. Die Vorderbeine stehen durch den breiten Brustkorb bedingt weit auseinander, die Ellbogen liegen jedoch gut an. Von vorn gesehen verläuft die Innenseite der Vorderbeine gerade, die Außenlinie sieht nur durch die Bemuskelung nach außen gebogen aus. Die Knochen sind stark; die Ellbogen befinden sich in Höhe der halben Schulterhöhe des Hundes. Leicht nach außen gedrehte Vorderpfoten sind tolerierbar.

Fehler:
zu lange Vorderläufe mit Hasenpfoten; zu dünnknochige Vorderläufe.

Vorderpfoten
Katzenpfoten. Rund, fest, gut aufgeknöchelt; etwas größer als die Hinterpfoten. Die Vorderpfoten dürfen ganz leicht nach außen weisen.

Fehler:
Stark nach außen gedrehte Vorderpfoten.

Rücken
Kräftig, kurz bis mittellang. Breite, gut bemuskelte Schultern. Die Oberlinie weist eine leichte Erhöhung über den Lenden auf (roach back), von wo aus die Linie zum Rutenansatz wieder abfällt. Dies ist nicht zu verwechseln mit einem durchhängenden Rücken. Der gesamte Rücken ist muskulös, fest, die Taille gut sichtbar.

Hinterläufe
Können etwas länger sein als die Vorderläufe. Gute Bemuskelung und Winkelung.  Etwas weniger knochenstark als die Vorderläufe. Von hinten gesehen verlaufen die hinteren Mittelfußknochen parallel.

Fehler:
Kuhhessige Stellung der Hinterläufe. Fehlende oder nur schwach ausgeprägte Winkelung.

Hinterpfoten
Fest, gut aufgeknöchelt.

Rute
Rutenansatz tief, mit einer starken Rutenwurzel, von wo aus sie sich schnell bis  zur Spitze verjüngt. Die Rute ist mittellang und endet in Höhe der Sprunggelenke. Sie wird vom entspannt dastehenden Hund gerade oder pumpenschwengelartig nach unten getragen, wobei die Pumpenschwengelform bevorzugt ist.

Fehler: Korkenzieherrute; Knickrute; verkürzte Rute; lustig getragene Rute beim entspannt stehenden Hund.

Fell
Kurz, eng anliegend, glänzend, ohne Unterwolle.

Farben
Bevorzugt sind Hunde mit weißen Abzeichen oder Schecken in den folgenden Farben: Alle Schattierungen von Rot bis Falb, mit oder ohne Stromung, sowie glänzendes, reines Schwarz.  Einfarbig weiß, rot, falb oder gestromt; mit oder ohne schwarze Maske. Einfarbig schwarze Hunde sind unerwünscht.

Gangwerk

Das Gangwerk soll kraftvoll, federnd und gleichmäßig sein. Eine leicht rollende Bewegung ist nicht fehlerhaft. Im Trab bewegen sich die Vorder- und Hinterläufe sich in einer geraden Linie. Der Trab soll raumgreifend sein und von vorne und hinten und der Seite gesehen idealerweise eine gerade Vorwärtsbewegung zeigen. Eine leicht nach innen versetzte Bewegung der Hinterläufe ist bei Hunden mit breiter Brust nicht fehlerhaft.
Im Galopp kann der Körper des Hundes eine diagonale Stellung, bezogen auf seine Vorwärtsbewegung,  einnehmen.

Zuchtausschluß / Disqualifikationen

Atemgeräusche beim entspannt stehenden oder leicht beanspruchten Hund.
Unangemessene Agressivität oder unangemessene Ängstlichkeit und Scheu.
Nicht abgestiegene Hoden beim Rüden.

Schiefer Kiefer (wry mouth)
Rückbiß
Andere als schwarze Nasenfarbe (in den Jugendklassen wird bei Tieren mit starkem Weißanteil eine noch nicht ganz ausgefärbtem Nasenspiegel geduldet).
Andere als dunkle Augenfarbe.
Andere als die oben genannten Fellfarben, insbesondere Brand (black-and-tan, Rottweilerfarbe), Braun resp. schokoladenfarben (b), Blau u. schiefergrau (d), Lilac, Merle. .

Rüden über 50 cm Schulterhöhe (Stand 2010).
Hündinnen über 48 cm Schulterhöhe (Stand 2010).

(c) mg